Zahlreiche Faktoren verändern die Gewohnheiten der Verbraucher und beeinflussen maßgeblich M&A-Aktivitäten. In diesem Sektor identifiziert das Consumer-Team von Clearwater International aktuelle Trends und kennt die Präferenzen von strategischen Investoren und Finanzinvestoren.

Zu den von uns beobachteten wesentlichen Trends zählen:

  • Der Einfluss von E-Commerce. Käufe werden vermehrt online abgeschlossen, das verändert den stationären Handel. Übernahmeinteressenten streben nach einem Gleichgewicht in ihren Portfolios und erwerben daher vermehrt E-Commerce-Unternehmen, um Zugang zu neuen Systemen und Führungskräften zu bekommen. Zudem müssen konventionelle Händler Ladenflächen reduzieren und in neue Technologien investieren.
  • Die ständige Weiterentwicklung der Gewohnheiten und Präferenzen von Verbrauchern. Das Konsumverhalten von Verbrauchern hat sich erheblich verändert, insbesondere durch den zunehmenden Wohlstand der 1980er, 1990er und frühen 2000er Jahre. Steigende Ausgaben für Luxusartikel und Kosmetikprodukte sowie für Gesundheit und Wellness sind nur einige Beispiele für dieses veränderte Kaufverhalten. Dadurch entstehen Geschäftsfelder mit starkem Wachstum, die u.a. für Private Equity Investoren sehr interessant sind.
  • Die Nachwirkungen der Finanzkrise. Die Konsumausgaben in wichtigen Verbrauchermärkten, besonders in Europa und den USA, wurden infolge der Finanzkrise ab 2007/2008 deutlich reduziert. Das hat sich auf die Konsumgewohnheiten ausgewirkt. Die zunehmende Bedeutung des Preis-Leistungs-Verhältnisses treibt Konsumenten einerseits zu Discountern und unterstützt andererseits den Kauf von Marken mit einer höheren wahrgenommenen Qualität.
  • Die wachsende Mittelschicht in den Schwellenländern und die zunehmende Globalisierung. Länder wie China, Indien und Brasilien erleben ein bedeutendes Wirtschaftswachstum. Gekoppelt mit den großen Bevölkerungszahlen schafft das in diesen Märkten neue Absatzchancen für etablierte westliche Marken. In Schwellenländern haben größere Unternehmen Interesse daran, westliche Marken zu übernehmen, um ihre Marktpositionen zu stärken. Westliche Markenhersteller stellen ihrerseits fest, dass es in Schwellenländern bereits starke lokale Marken mit einer hohen Präsenz existieren, mit denen westliche Marken nur schwierig konkurrieren können. Hier kann M&A ein guter Weg für Unternehmen sein, um ihr Markenportfolio zu diversifizieren.

Die weitreichenden Kenntnisse dieser Trends qualifizieren uns als kompetenter Berater für alle Bereiche der Konsumgüterindustrie, einschließlich Einzelhandel, E-Commerce, Freizeit, Verbrauchermarken und Gastronomie.

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